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Eine lange und interessante Geschichte
Aronson Antiquairs, ein renommierter und traditioneller Familienbetrieb, wurde im Jahre 1881 durch Leon Aronson (1830-1910) gegründet, selbst Sohn eines Antikhändlers in Arnheim im Osten der Niederlande. Leons Sohn David (1878-1942) zog um 1900 um in die Hauptstadt Amsterdam. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Geschäft geschlossen und die Sammlung durch einen Verwalter der Besatzungsmacht verkauft. Nico und Ab (1916-1990), die beiden Söhne von David, waren nach dem Kriege die einzigen Überlebenden und richteten das Geschäft mit ebenso grosser Erfahrung wie Entschlossenheit wieder auf.
In der Publikation zum hundertjährigen Firmenjubiläum berichtete Ab: “Das Erste, was ich (nach dem Krieg) kaufte, war ein grosser Tresor. Es war ein Schnäppchen, angekauft bei einer Auktion. Das Ungetüm konnte weder getragen noch bewegt werden, aber ich konnte es eintauschen gegen sechs antike Stühle.” In derselben Publikation liess Ab auch seine Geschäftsphilosophie erkennen: “Gewinn machen ist gut, aber die Liebe zu den Antiquitäten ist besser. Man muss unterscheiden können zwischen dem Handeln mit und der Liebe zu den Antiquitäten ... Wo bleibt der Genuss, wenn man nur an Zinsen und Prozente denkt?”
Im Jahre 1967, nach einem einjährigen Praktikum bei einem Kollegen in London, begann Dave (1946-2010), einziges Kind von Ab und seiner Frau Noen, seine Mitarbeit im Familienbetrieb. 1969 verzogen Ab und Dave in das heutige Gebäude an der Nieuwe Spiegelstraat 39, welches 1984 weitreichend umgebaut wurde. Der Zufall wollte es, das dieses Gebäude im Jahre 1881, dem Gründungsjahr der Firma, gebaut worden war. Es befindet sich an einer Stelle, an der vormals kleinteiligere Bebauung stand und war ursprünglich als ein Caféhaus errichtet worden. Es ist unbekannt, ob das Gebäude diese Funktion jemals hatte. Mitte der achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts befand sich dort nach archivalischen Angaben ein Bettengeschäft.
Um die Wende zum 20. Jahrhundert erhielt die Nieuwe Spiegelstraat ihren Namen nach dem einflussreichen Amsterdamer Dichter und Denker Hendrik Laurensz. Spiegel (1549-1612) und wurde zum Antiquitäten-Viertel, unter anderem durch die geographische Nähe zum neu errichteten Rijksmuseum (1885). (Foto: Die Gebäudefassade um 1975)
Noch vor dem Ableben seines Grossvaters Ab im Jahre 1990 beschloss auch Robert, Sohn von Dave, in die Fussstapfen seiner Vorväter zu treten. Er war zwei Jahre lang tätig bei Sotheby’s in London, bevor er 1992 in den Familienbetrieb einstieg. Seit diesem Jahr nahm die Firma Aronson teil an Messen im Ausland, zunächst an der ‘Ceramics Fair’ in London und seit 1994 auch an der ‘Winter Antiques Show’ in New York. Später folgten die ‘Grosvenor House’ Messe in London, sowie Messen in Basel (Schweiz) und in Palm Beach (Florida). Dave war darüber hinaus von 1999 bis zu seinem Tode im Jahre 2007 Vorsitzender der TEFAF (The European Fine Art Fair) Kommission in Maastricht .
2006 wurde das Firmengebäude nochmals vollständig renoviert und entspricht seitdem modernsten Vorstellungen, welche im 21. Jahrhundert auch an einen Antiquitätenhandel gestellt werden.
Neben seiner allgemeinen Kenntnis als Antiquitätenhändler hat Robert Aronson sich in den letzten Jahren auf Delfter Fayencen des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisiert - ein Gebiet, auf dem er weltweite Bekanntheit erlangt hat. Dank der jährlichen Publikation über Delfter Fayence mit ihren profunden kunsthistorischen Untersuchungsergebnissen und dank des modernen Webauftritts zählt Aronson zu den fortschrittlichsten und international ausgerichteten Antiquitätenhändlern.
Who is who ?

Robert D. Aronson
Direktor

Lisa Rooimans
Assistentin

Eveline Brouwers, MA
Project Manager
Adresse:
Besuch: Nieuwe Spiegelstraat 39
Amsterdam-Centrum
Post: P.O.Box 15556
NL-1001 NB Amsterdam
Niederlande
Tel. +31 (0)20 623 3103
Fax +31 (0)20 638 3066
De winkel etalage rond 1975